10.05.2007 | Studie

Risikomanagement im internationalen Umfeld

Die aktuelle "Global Risk Management"-Umfrage der Beratungsfirma Deloitte kommt zu dem Schluß, dass eine Konzentration auf neue Risikofelder notwendig ist, um komplexen Herausforderungen gerecht zu werden. Die Umfrage wurde bei insgesamt 130 der wichtigsten internationalen Banken und Finanzinstitutionen in Amerika, Asien und Europa durchgeführt. Demnach entwickelt sich ein effektives Risikomanagement zu einer Zentralaufgabe der Vorstandsebene internationaler Bankhäuser und Finanzinstitutionen. 80 Prozent der Führungskräfte bestätigen, in klassischen Risikobereichen wie Kredit, Markt und Liquidität bereits leistungsfähige Risikomanagementprozesse eingeführt zu haben. In den neuen Risikofeldern besteht hingegen noch Nachholbedarf: Im Bereich IT-Sicherheit schätzen nur 47 Prozent der Verantwortlichen ihr Risikomanagement als sehr gut ein. Geringfügig schlechter fällt dieser Wert im Umfeld operationeller Risiken (43%) aus, deutlich schwächer bewerten Führungskräfte die Risikoprozesse in Bezug auf geopolitische Herausforderungen (35%).

"Die Studie verdeutlicht, dass viele Institutionen weiterhin keinen integrierten Ansatz gefunden haben, um sowohl den klassischen als auch den neuen Risikofeldern adäquat zu begegnen. Banken, die Risikomanagement schon heute umfassend betreiben, können dies als strategisches Mittel im internationalen Wettbewerb nutzen", so Jörg Engels, Partner Financial Risk Solutions bei Deloitte.

Die komplette Studie finden Sie hier zum Download.

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