17.04.2009 | Studie

Risikomanagement gewinnt an Bedeutung

Unzureichende Risikomanagementsysteme können Unternehmen an den Rand der Insolvenz bringen, wie sich insbesondere in Krisenzeiten zeigt. Aus diesem aktuellen Anlass befragte das dänische Softwareunternehmen SimCorp 90 Personen, die in Finanz- und Investmentunternehmen mit Risikomanagementaufgaben betraut sind, nach ihrer Einschätzung über den Stand und der zukünftigen Entwicklung des Risikomanagements.

Demnach stellen statistische und fundamentale Multi-Faktor-Modelle die am häufigsten verwendeten Indikatoren für Marktrisiken dar. Value-at-Risk ist für 44% der Befragten der primäre Risikoindikator, 9% setzen auf geschätzte Volatilitäten und 16% auf Stress-Szenarien. Eine Änderung der Risikomanagemenprozesse in ihren Unternehmen planen 17% der Teilnehmer. Mit 29% sind Aufsichtsbehörden die primäre Beratungsquelle, 21% nutzen spezialisierte Unternehmen und 17% Wirtschaftsprüfer als Berater.  

Primary risk management adviser 

 

Quelle: SimCorp

Risikomanagement ist laut den Befragten in erster Linie eine Aufgabe der höheren Führungsebenen. Hauptsächlich wird es zur Absicherung operationeller und finanzieller Risiken verwendet. Die Implementierung von Risikomanagement in die strategische Ausrichtung des Unternehmens und bessere Risikomangementmethoden und- reportings werden von den Teilnehmern als Schlüsselfunktionen für die Zukunft gesehen.

Keys to improve risk management in the future

 

Quelle: SimCorp

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