Risikoeinschätzung bei Immobilieninvestments
Institutionelle Investoren schätzen bei Investitionen in Immobilien indirekte Investments risikoreicher als direkte Investments ein, berichtet das aktuelle Immobilien-Risiko-Barometer von AXA Investment Managers, für das 156 Institutionen zu ihren Einschätzungen befragt wurden. Der durchschnittliche Score bei einer Auswahl zwischen 1 (geringes Risiko) und 5 (hohes Risiko) betrug demnach für direkte Investments 2,64 und für indirekte Investments 2,88. Dabei wird dieser Asset-Klasse insgesamt ein geringes Risiko beschieden, 88 % sehen kein höheres Risiko im Vergleich zu anderen Anlagen, nur 5 % größere Risiken.
Die Autoren der Studie gehen davon aus, dass aufgrund der Schließung und Aussetzung der Anteilsrücknahme einiger Immobilienfonds, sowie aufgrund der momentan noch unklaren gesetzlichen Regelung in Deutschland, indirekte Investments vorsichtiger eingeschätzt werden.
Quelle: AXA Investment Managers
Als größtes Risiko werden Marktpreisveränderungen mit 62 % Zustimmung gesehen, gefolgt von Objekt- und Liquiditätsrisiken mit 48 % bzw. 35 % Zustimmung. Insgesamt weist das berechnete Risikobarometer ein moderates Risikoniveau von 38, auf einer Skala von Null bis 100, aus.
Quelle: AXA Investment Managers