23.09.2014 | Märkte

Renditepotenzial von Small-Cap-Unternehmen aus Schwellenländern

Trotz erheblicher Hürden hinsichtlich Liquidität, Handelbarkeit und Transaktionskosten liefern Small-Cap-Unternehmen mit Sitz in Schwellenländern ein signifikantes Alpha-Potenzial, wie ein kurzes White Paper von Axa Rosenberg zeigt. Für die entwickelten Aktienmärkte wie auch für Schwellenländer zeigt sich ein höheres Renditepotenzial für die kleinsten Marktkapitalisierungen. Über den Zeitraum der letzten zehn Jahre lieferten EM Small Caps rund 1,4 Prozentpunkte mehr Rendite pro Jahr als ein breites Schwellenländeraktien-Portfolio, gemessen an den MSCI-Indizes. Damit ist der Small-Cap-Vorteil verglichen mit entwickelten Märkten zwar kleiner, aber dennoch signifikant. Auch risikoadjustiert lieferten Small Caps die bessere Performance, sowohl gegenüber dem MSCI Emerging Markets als auch dem MSCI World Small Cap.


Quelle: Axa

Weiterhin liefern EM Small Caps auch unter Korrelationsaspekten einen attraktiven Beitrag für Aktienportfolios. Die Korrelation zum MSCI World liegt deutlich niedriger als bei Anlagen in entwickelte Small Caps oder breite Schwellenländeraktien. Der proportional größere Umsatzanteil in Lokalwährung dieser Unternehmen ist hierfür verantwortlich, schreibt Axa Rosenberg. Auch in Hinblick auf die demographische Entwicklung sehen die Autoren Small Caps in einer besonders guten Lage, auf die dynamische Nachfrageentwicklung zu reagieren. Verglichen mit breiten EM-Aktienportfolios ist im Small-Cap-Bereich das Exposure zum Konsumsektor wesentlich höher, während die streng regulierten Sektoren Versorgung und Finanz weniger stark repräsentiert sind.

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