01.02.2011 | Studie

Private Equity und Bewertung der Innovationsfähigkeit von Zielunternehmen

Private-Equity-Investoren berücksichtigen bei ihren Investments die Innovationsfähigkeit von Portfolio-Unternehmen zur Wertsteigerung, oft mangelt es jedoch an effektiven Methoden zur Bewertung, berichtet eine Mitte Januar erschienene Studie der Unternehmensberatung A.T. Kearney unter 53 Finanzinvestoren mit Eigenkapitalinvestitionsvolumen zwischen zehn und 200 Mio. Euro. So wird die Bedeutung der Innovationsfähigkeit für die Investmententscheidung und Einschätzung des Wertsteigerungspotentials als sehr wichtig eingestuft. Doch nur die Hälfte der Befragten überprüft die Innovationsfähigkeit in jeder Due Diligence.


Quelle: A.T. Kearney

Gründe könnten im Fehlen effektiver Bewertungsmethoden liegen. Lediglich 35,9 % schreiben sich effektive Methoden zu. Mit 62,5 % zeigen sich hier Investoren, die viele Unternehmen bewerten, sicherer. Von den Investoren mit wenigen Due Diligence pro Jahr schätzen nur 31,1 % ihre Methoden als effektiv ein. Aktivere Investoren sind ebenfalls mehr überzeugt von der Bedeutung der Innovationskraft bei Investmententscheidungen.


Quelle: A.T. Kearney

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