08.10.2004 | 

Private-Equity-Transaktionen in Europa um 60 Prozent gestiegen

Die Transaktionen der europäischen Private-Equity-Gesellschaften sind

im zweiten Quartal dieses Jahres um 60 Prozent gegenüber dem

Vorjahreswert auf 21 Milliarden Euro gestiegen. Dies berichtet die

"Initiative Europe" in ihrem "Q2 2004 Barometer", der vom

Private-Equity-Haus Candover gesponsert wird. Danach stiegen die

Transaktionen im zweiten Quartal um 40 Prozent gegenüber denen im

ersten Quartal.

Dem Bericht zufolge wurden im zweiten Quartal 274 Transaktionen

abgeschlossen. Der Gesamtwert der 120 Buyouts betrug 19 Milliarden Euro

und damit 44 Prozent mehr als die im ersten Quartal. Seit dem vierten

Quartal 2002 war das zweite Quartal in diesem Jahr das erfolgreichste

Quartal bei der Höhe des Transaktionsvolumens.

Bei den Komplett-Buyouts blieb Großbritannien der größte Markt, auf dem

im zweiten Quartal 49 solcher Transaktionen abgeschlossen worden sind,

was einem Zuwachs um 19,5 Prozent entspricht. Als zweitgrößter Markt

erwies sich Frankreich mit 32 Buyouts. In Deutschland wurden 2,25

Milliarden Euro mit Buyout-Transaktionen umgesetzt. Die drei größten

waren "Dynamit Nobel", "Grohe Holding" und "Auto Teile Unger".

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