Private-Equity-Transaktionen in Europa um 60 Prozent gestiegen
Die Transaktionen der europäischen Private-Equity-Gesellschaften sind
im zweiten Quartal dieses Jahres um 60 Prozent gegenüber dem
Vorjahreswert auf 21 Milliarden Euro gestiegen. Dies berichtet die
"Initiative Europe" in ihrem "Q2 2004 Barometer", der vom
Private-Equity-Haus Candover gesponsert wird. Danach stiegen die
Transaktionen im zweiten Quartal um 40 Prozent gegenüber denen im
ersten Quartal.
Dem Bericht zufolge wurden im zweiten Quartal 274 Transaktionen
abgeschlossen. Der Gesamtwert der 120 Buyouts betrug 19 Milliarden Euro
und damit 44 Prozent mehr als die im ersten Quartal. Seit dem vierten
Quartal 2002 war das zweite Quartal in diesem Jahr das erfolgreichste
Quartal bei der Höhe des Transaktionsvolumens.
Bei den Komplett-Buyouts blieb Großbritannien der größte Markt, auf dem
im zweiten Quartal 49 solcher Transaktionen abgeschlossen worden sind,
was einem Zuwachs um 19,5 Prozent entspricht. Als zweitgrößter Markt
erwies sich Frankreich mit 32 Buyouts. In Deutschland wurden 2,25
Milliarden Euro mit Buyout-Transaktionen umgesetzt. Die drei größten
waren "Dynamit Nobel", "Grohe Holding" und "Auto Teile Unger".
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