Private-Equity-Märkte in China und Indien
Rising STAR hat in Kooperation mit der Universität St. Gallen eine Studie mit dem Titel "China, Indien und ihre Private Equity-Märkte" veröffentlicht. Die Studie fasst die politische und wirtschaftliche Situation Chinas und Indiens als größte Katalysatoren der dynamischsten Wachstumsregion der Welt Asien-Pazifik zusammen. Die Analysten beleuchten und bewerten, welche Funktion die beiden Giganten übernehmen und welche spezifischen Chancen und Risiken sich für Investoren ergeben.
Durch das nachhaltig hohe Wirtschaftswachstum in der bevölkerungsreichsten Region der Welt entwickelt sich demnach eine Konsumnachfrage, die historisch in diesem Ausmaß unbekannt ist. Der damit verbundene ökonomische Aufstieg der asiatisch-pazifischen Staaten werde einen Großteil der Weltbevölkerung erfassen und das aktuelle Gesicht der Weltwirtschaft nachhaltig verändern.
Investoren haben der Studie zufolge in dieser Region derzeit eine vergleichbare Chance wie beim Aufstieg der USA zur Wirtschaftmacht des 20. Jahrhunderts oder wie in den Wirtschaftswunderjahren in Deutschland. In Phasen nachhaltig starken wirtschaftlichen Wachstums wurden in den entwickelten Volkswirtschaften Europas und der USA die größten Vermögen begründet. Die Studie zeigt jedoch, dass trotz positiver wirtschaftlicher Rahmenbedingungen eine differenzierte Betrachtung der einzelnen Private Equity-Märkte in Asien für einen Anlageerfolg entscheidend sei.
Obwohl China und Indien in den letzen Jahren erhebliche Reformen erfolgreich umgesetzt hätten, verfügten beide Länder noch nicht über eine voll funktionsfähige Marktwirtschaft. Mangelnde Buchhaltungsstandards, fehlende Corporate Governance, Intransparenz und ein schlecht funktionierendes Rechtssystem blieben weiterhin zu bewältigende Herausforderungen. Die zukünftige ökonomische Entwicklung werde hauptsächlich von weiteren Reformen und Finanzierungsmöglichkeiten für die Wirtschaft abhängen.