Private Equity: kleine Buyouts attraktiver
Schroder Adveq hat mittels eines quantitativen Indikators (Schroder Adveq FRI) die Perspektiven des Private-Equity-Marktes analysiert. Der Indikator basiert auf dem Zusammenhang von Kapitalbeschaffung und zukünftigen Renditen. Grundlage ist die Beobachtung, dass auf Jahre mit starkem Fundraising, was steigende Dry-Powder-Bestände und stärkere Konkurrenz um Anlageopportunitäten nach sich zieht, eine Abschwächung der Performance von Private Equity folgt. Demnach ergibt sich derzeit ein ambivalentes Bild. Während bei großen Buyouts und Late-Stage-Wachstumskapital Überhitzungstendenzen sichtbar sind und ein Exit ratsam sein kann, bieten kleine und mittlere Buyouts sowie Venture Capital für Early-Stage-Phasen weiterhin Chancen. 
Quelle: Schroder Adveq
Auch in chinesischen Renminbi denominierte Märkte scheinen derzeit kein attraktives Segment zu sein. Selbst unter Berücksichtigung des hohen Trendwachstums von 25 % im chinesischen Renminbi-Markt ist das Kapitalbeschaffungsvolumen hoch. Anders sieht dies im Bereich des US-Dollar-denominierten Private-Equity-Marktes in China aus. Sowohl Asien (ex-China) als auch Indien bieten Chancen. Ein Sonderfall ist Brasilien, wo die Kapitalbeschaffung nahezu auf null eingebrochen ist. Dabei muss allerdings das konjunkturell bedingt hohe Risiko berücksichtigt werden, was eine besonders sorgfältige Due Diligence und Fondsselektion erforderlich macht. Generell warnen die Autoren, dass die Ergebnisse der quantitativen Analyse nicht isoliert betrachtet werden sollten und Bottom-Up-Überlegungen von höchster Bedeutung sind.
Absolut Research analysiert institutionelle Publikumsfonds mit Fokus auf Listed Private Equity jeden Monat in der Publikation Absolut|ranking Listed Infrastructure & Private Equity. Insgesamt umfassen die Absolut|rankings mehr als 13.000 institutionelle Publikumsfonds und ETFs, aufgeteilt in 28 Asset-Klassen und Marktsegmente und mehr als 120 Universen.