27.04.2010 | Studie

Private-Equity-Investoren setzen vermehrt auf Schwellenländer

Private-Equity.Investoren setzen verstärkt auf Investments in Schwellenländern, wie die aktuelle "Emerging Markets Private Equity Survey" von Coller Capital und empea, der Emerging Markets Private Equity Association, zeigt. Von den 151 befragten Investoren gaben 57 % an, ihre Investitionen in diesen Regionen erhöhen zu wollen. Gründe liegen in den geringen Korrelationen und höheren erwarteten Renditen im Vergleich zu den entwickelten Märkten. So gehen 67 % davon aus, dass ihre Schwellenländer-Investments aus den Jahren 2006 und 2007 die übrigen Investments renditemäßig übertreffen werden. 77 % erwarten jährliche Renditen von mehr als 16 % auf ihre Emerging-Markets-Portfolios, wogegen nur 29 % diese Einschätzung für ihre globalen Portfolios teilen.


Quelle: Coller Capital, empea

Die positive Einschätzung gilt auch im Vergleich zu Public Equity aus den Schwellenländern. 70 % der Studienteilnehmer gaben an, dass sie mit der Performance ihrer Investments im Vergleich zu Aktien aus den gleichen Regionen zufrieden sind. Für 67 % der Befragten stellen die hohen Wachstumserwartungen in den Schwellenländern den größten Treiber dar. Zudem habe sich das Risiko-/Rendite-Profil in den Emerging Markets in den letzten Jahren erheblich verbessert und die Fondsmanager an Erfahrung hinzugewonnen.


Quelle: Coller Capital, empea

Als attraktivste Länder gelten China, Brasilien und Indien, als attraktivste Region Asien. Die größten Schwierigkeiten werden in der geringen Anzahl erfahrener Fondsmanager und hoher politischer Risiken, insbesondere in Afrika, gesehen.

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