Private-Equity-Indizes: Repräsentative Abbildung einer Anlageklasse?
Die Wahl eines repräsentativen und allgemein verfügbaren Private-Equity-Indexes ist eine wesentliche Grundlage zur Integration der Anlageklasse in die internen Portfoliooptimierungs- und Value-at-Risk-Modelle. Diese Modelle sind für Investoren essentiell zur Bestimmung sinnvoller Portfolioanteile für alle Anlageklassen und zur Abschätzung des Kapitalanlage-Risikos und damit des notwendigen Risikokapitals. Die Autoren Emmeram von Braun, Alexander Binz und Kevin-Matthias Gruber von Braun & Schreiber Private Equity Partners stellen die beiden grundlegenden Möglichkeiten zur Definition von Private-Equity-Indizes vor Listed Private Equity basierte versus Appraised Value basierte Indizes. Dabei gehen sie der Frage nach, ob Erstere aufgrund ihrer Nähe zur Aktienmarktentwicklung die tatsächliche Volatilität der Anlageklasse überzeichnen und damit zu Fehlsteuerungen bei Portfolioallokation und Risikomessung führen können.
Diesen Artikel finden Abonnenten des Absolut|report in der aktuellen Ausgabe ab Seite 44.
zurück