09.05.2011 | Studie

Private Equity in Emerging Markets

Am 18. April 2011 haben die Emerging Markets Private Equity Association (EMPEA) und Coller Capital die Ergebnisse ihrer siebten Umfrage unter Private Equity Investoren veröffentlicht. Für die Studie "Emerging Markets Private Equity Survey 2011" wurden im Januar und Februar diesen Jahres 156 Limited Partner (LP) zu ihren Einschätzungen hinsichtlich der Private Equity Entwicklung in Schwellenländern (EM) befragt. Der durchschnittliche PE-Investor wird demnach sein Emerging-Markets-Exposure in den nächsten zwei Jahren von 11-15 % auf 16-20 % erhöhen. Dabei planen drei von vier PE-Investoren bis 2013 mindestens 11 % ihres Private Equity Portfolios in Emerging Markets zu investieren.


Quelle: EMPEA, Coller Capital (2011)

Mehr als die Hälfte aller Befragten (54 %) erwartet eine Rendite ihres EM-PE-Portfolios von 16 % und mehr. Nur ein Drittel verspricht sich eine ähnliche Rendite von seinem gesamten PE-Portfolio. Die höchsten Erwartungen ruhen dabei auf PE-Fonds, die in asiatischen Schwellenländern investieren. Während PE-Investoren zwar insgesamt optimistische Renditeerwartungen für Schwellenländer haben, ist ihre Erwartung für einzelne Schwellenländer in hohem Maße davon abhängig, ob sie selbst dort investiert sind oder nicht.


Quelle: EMPEA, Coller Capital (2011)

Zudem konnte Brasilien China als attraktivsten Private-Equity-Markt der nächsten 12 Monate ablösen. Auch Lateinamerika und Asien werden deutlich attraktiver bewertet als noch vor einem Jahr und liegen jetzt gleich auf mit dem chinesischen Markt.

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