06.03.2006 | 

Private Equity hat auch bei Privatanlegern Potenzial

Privates Beteiligungskapital ist nicht nur für institutionelle Anleger interessant, sondern hat auch für Privatkunden Potenzial. Das hat eine Umfrage der Bad Homburger Ratingagentur Feri Rating & Research GmbH ergeben. Demnach sind  58 Prozent der befragten Asset-Manager, Berater, Vertriebler und Privatanleger der Meinung, dass Private-Equity-Fonds als Beimischung in jedes gut diversifizierte Anlageportfolio gehören. Trotzdem planen lediglich 13 Prozent der Befragten, in dieses Segment zu investieren.

Nur 28 Prozent der Befragten haben nach eigenem Bekunden bereits Erfahrungen mit privatem Beteiligungskapital gesammelt. Lediglich 15 Prozent der Befragten sind derzeit in Private Equity investiert. ?Private-Equity-Fonds werden in erster Linie als Anlageinstrumente für institutionelle Investoren und wohlhabende Privatanleger betrachtet?, sagt Feri-Geschäftsführer Dr. Helmut Knepel. Kurz- und mittelfristig werde sich deshalb auch nur bei institutionellen Anlegern und im Private Banking neues Potenzial ergeben. Kleinanleger gelten dagegen bei fast 80 Prozent der Befragten als ungeeignete Zielgruppe.

Als Vorteile von Private-Equity-Beteiligungen werden die Höhe der Renditen und ihre geringe Korrelation mit Aktien und Anleihen aufgefasst. Als Nachteile gelten die geringe Transparenz, die fehlende Liquidität, die hohen Mindestanlagesummen sowie die Gebühren- und Kostenstruktur. 48 Prozent der Umfrageteilnehmer, die bereits in Private-Equity investiert sind, bezeichnen ihre Erfahrungen als ?gut? oder ?sehr gut?, 15 Prozent als ?eher enttäuschend? oder ?schlecht?.

 

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