06.03.2006 | 

Elf Banken wollen Kurse für Zinsderivate bündeln

Goldman Sachs, Citigroup, Deutsche Bank und weitere acht Banken wollen ihre Kurse für Zinsderivate gemeinsam anbieten. Damit soll Hedgefonds und Vermögensverwaltern Kauf und Verkauf der Derivate erleichtert werden.

Die Informationen werden über bestehende und neue elektronische Handelssysteme bereitgestellt, bei denen Käufer und Verkäufer per Computer zusammengebracht  werden, teilten die Banken in einer Pressemitteilung mit. Durch diese Leistung haben

Investoren Zugang zu einer größeren Anzahl von Kursen, erläuterten die Banken.

Bisher müssen sie die Informationen bei verschiedenen Handelshäusern einholen. Zinsswaps sind das größte Segment am Derivatemarkt, das auf ein Volumen von 270 Billionen Dollar kommt.  Die elf Banken haben eine Absichtserklärung zur Gründung

des Projektes unterschrieben, heißt es in der Erklärung. Wann der Startschuss fallen soll, wurde nicht gesagt. Bank of America, BNP Paribas, Credit Suisse, Deutsche Bank, Lehman Brothers, Merrill Lynch & Co., Morgan Stanley, Royal Bank of Scotland und UBS haben jeweils einen gleichen Anteil an dem Projekt.

 

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