Private Equity bringt Innovation, Produktivität und Wettbewerbsfähigkeit
Portfoliounternehmen von Private-Equity-Gesellschaften sind durchschnittlich innovativer, produktiver und wettbewerbsfähiger als vergleichbare Unternehmen, stellte eine von der EVCA beauftragte Research-Studie von Frontier Economics fest. Die im Mai veröffentlichte Studie trägt die Ergebnisse zahlreicher Untersuchungen zum Zusammenhang von Wachstum und Private Equity in Europa zusammen. Das so erstellte Rahmenwerk zeigt die Kanäle, wie Private-Equity-Investitionen makroökonomisches Wachstum beeinflussen. Private Equity wirkt sich demzufolge positiv auf Innovation, Produktivität und Wettbewerbsfähigkeit aus.
Quelle: Frontier Economics
Rund 12 % der industriellen Innovationen gehen von Private Equity finanzierten Unternehmen aus. Gleichzeitig beschäftigen jene Firmen aber nur 6 % der Erwerbstätigen im Sektor und geben nur rund 8 % aller Kosten für Forschung und Entwicklung aus. Insbesondere in jungen Unternehmen sorgt die externe Managementerfahrung von Private-Equity-Investoren demnach für ein aktives Innovationsumfeld und Produktivitätssteigerungen. In neuen Sektoren wie beispielsweise Biotechnologie sind Private-Equity-Beteiligungen besonders effektiv. Studien zeigen, dass Private Equity finanzierte Biotech-Unternehmen neunmal so erfolgreich Patente produzieren wie ihre Wettbewerber.
Quelle: Frontier Economics
Aus der höheren Innovationskraft auf Unternehmensebene leiten sich auch Produktivitäts- und Wettbewerbssteigerungen auf makroökonomischer Ebene ab. Private Equity kann daher einen erheblichen Beitrag zur Rückkehr auf einen stabilen Wachstumspfad in Europa leisten.