Positives Umfeld für marktneutrale und Event-Driven-Strategien
Getrieben von Event-Driven- und Credit-Strategien erzielten Hedgefonds sowohl im ersten als auch im zweiten Quartal des laufenden Jahres eine positive Performance, wie eine Studie der Deutschen Asset & Wealth Management zeigt. Während klassische Equity-Long/Short-Ansätze durch die anhaltend niedrigen Zinsen, die zu einer Stärkung der Versorgertitel als Alternative zu Zinspapieren führten, infolge der Short-Positionen vieler Fonds in diesem Segment zunächst Verluste einfuhren und sich erst im Laufe des Quartals wieder erholen konnten, legten Event-Driven-Strategien im zweiten Quartal im Schnitt um 1,6 % zu. Ebenfalls erfreulich zeigte sich die Entwicklung verschiedener Credit-Strategien, gleiches gilt für längerfristige CTAs. Marktneutrale Fonds erzielten im Schnitt nahezu eine Nullrendite.
Quelle: Deutsche Asset & Wealth Management
Für die nächsten zwölf Monate sieht die Studie die besten Chancen für Event Driven, Equity Long/Short und marktneutrale Fonds. Dabei wird empfohlen, das Emerging Markets Exposure angesichts makroökonomischer Probleme in einer Reihe von Schwellenländern zu begrenzen. CTAs und Distressed-Strategien sollten dagegen untergewichtet werden. Letzteres vor allem aufgrund der Tatsache, dass die Ausfallraten relativ gering sind und gefährdete Papiere vergleichsweise hohe Bewertungen aufweisen, was durch die starke Nachfrage insbesondere in Europa zu erklären ist.
Quelle: Deutsche Asset & Wealth Management
Über die vergangenen 20 Jahre waren Equity Long-Short Manager in der Lage, gegenüber dem Aktienmarkt bei niedrigerer Volatilität eine Outperformance zu erzielen. Auch für die Zukunft bestehen hier besondere Chancen, da im Gegensatz zur jüngeren Vergangenheit die Korrelation einzelner Aktien nachlässt, so dass sich für fundamental orientierte Investoren Alpha-Opportunitäten erschließen.
Die besten Hedgefonds-Strategien in europäischen UCITS-Vehikeln analysiert Absolut Research in der monatlich erscheinenden Publikation Absolut|monitor - Alternative UCITS.