Positives Jahr 2005 für deutsche Private Equity-Branche
Auf ein positives Jahr 2005 blickt der Bundesverband Deutscher Kapitalbeteiligungsgesellschaften ? German Private Equity and Venture Capital Association (BVK) zurück. Zwar investierten die Private Equity-Gesellschaften im Jahr 2005 mit insgesamt 3,0 Mrd. ? in 983 Unternehmen weniger als im Vorjahr (3,7 Mrd. ?), ab dem 3. Quartal verzeichnete die Branche jedoch eine Aufwärtsbewegung.
Nach Angaben von Prof. Dr. Michael Groß, stellvertretender Vorstandsvorsitzender, entfiel der Großteil der Investitionen mit 1,9 Mrd. ? auf das vierte Quartal und hier mit 66 Prozent vor allem auf einige große Buy-out-Transaktionen.Insgesamt machten 2005 die Buy-out-Transaktionen 58 Prozent aller Investitionen aus und lagen damit unter den Anteilen der Vorjahre mit jeweils 70 Prozent. Das Investitionsvolumen bei den Buy-outs lag mit 1,8 Mrd. ? gut ein Drittel unter dem Vorjahreswert (2004: 2,7 Mrd. ?). Dagegen stiegen die Venture Capital-Investitionen auf 1,3 Mrd. ? (1,1 Mrd. ?). Außerdem erfreulich: Das Fundraising erreichte im Jahr 2005 ein Volumen von 7,2 Mrd. ? und stieg damit um 262 Prozent im Vergleich zum Vorjahr (2,0 Mrd. ?).
Vor allem kleine und mittlere Unternehmen waren Nutznießer der Investitionen im abgelaufenen Jahr. Die 5723 Unternehmen in den Portfolios deutscher Private Equity-Gesellschaften beschäftigten Ende 2005 rund 703.500 Mitarbeiter und erwirtschafteten einen kumulierten Jahresumsatz von 134,0 Mrd. ?.