27.02.2006 | 

Mercer warnt vor sinkenden Renditen bei Private Equity

Private-Equity-Investoren müssen sich künftig auf geringere Renditen einstellen, sagt Mercer Investment Consulting. Hauptursache seien die gestiegenen Mittelzuflüsse von institutioneller Seite sowie der Mangel an hervorragenden Fondsmanager.

Einer aktuellen Mercer-Studie zufolge hat die aktuell starke Performance von Private Equity vor allem institutionelle Investoren ermutigt, frisches Geld in die  alternative Anlageklasse zu stecken. Durch diese starken Zuflüsse haben die Manager zusehends Schwierigkeiten, das Geld zu investieren.

Private-Equity-Expertin Caroline Aboutar von Mercer in Chicago warnt daher vor einer neuen - aber weniger heftigen - Private-Equity-Blase. "Die Anstrengung, so viel Kapital wie möglich einzusetzen, gepaart mit dem Druck von gewinnbringenden Abschlüssen, kann die Aussicht auf attraktive Erträge reduzieren", sagt Aboutar. Die Auswahl der Manager seien deshalb wichtiger denn je.

 

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