Positiver Ausblick für europäischen M&A-Markt
CMS blickt in einer Jahresanalyse optimistisch auf den europäischen M&A-Markt. 2012 war das Dealvolumen in Europa mit knapp 2.200 Mrd. USD nahezu unverändert zum Vorjahr. Rund 30 % der Unternehmenstransaktionen weltweit entfielen auf Europa, 5 % weniger als 2011. Für das Jahr 2013 sieht die Studie verschiedene Gründe für Optimismus. Die Unternehmen haben überdurchschnittlich hohe Cash-Reserven und viele Private-Equity-Fonds nähern sich dem Ende ihres Investmentzyklus. Die makroökonomischen Aussichten sind zudem deutlich verbessert als 2012.
Quelle: CMS
In der Eurokrise scheint das Gröbste überstanden zu sein. Viele Marktteilnehmer sind der Auffassung, dass die Währungsunion, wenn überhaupt, dann im vergangenen Jahr auseinander gebrochen wäre. Strategische Investoren in den USA, Russland und Asien blicken der Studie zufolge auf der Suche nach Übernahmen wieder stärker nach Europa. Insgesamt erwartet der Report einen sehr Verkäufer-freundlichen Markt für dieses Jahr.
Quelle: CMS
Detailliert analysiert die Studie außerdem die regionalen und sektoralen Unterschiede in der Vertragsgestaltung. So belegt sie eine Zunahme von Locked-Box-Mechanismen, also solchen Verträgen, in denen sich beide Parteien früh auf einen Preis festlegen und diesen nicht mehr ändern. In Großbritannien, den Benelux-Staaten und Osteuropa hat sich die Verwendung 2012 verdoppelt. In Deutschland ist der Anteil von Deals mit Vollzugsbedingungen mit 84 % höher als im europäischen Durchschnitt (57 % in Frankreich, 31 % in den Benelux).