Pensionspläne verändern Governance und Anlagepolitik
In den vergangenen drei Jahren haben Pensionseinrichtungen weltweit zunehmend ihre Governance und Investment-Politik angepasst, wie eine Studie von BlackRock zeigt. Dies betrifft vor allem die Risikobereitschaft, die von fast drei Viertel der Befragten verändert wurde, sowie verbesserte Risikoanalysen (71 %). Größte Hürden bei der Umsetzung dieser Änderungen sind der Mangel an finanziellen Mitteln gefolgt von fehlender Expertise und Zeitmangel. Vermehrt werden Faktor- und Indexstrategien umgesetzt, während die Nutzung aktiver Konzepte selektiver wird. Befragt wurden 300 Entscheidungsträger von betriebliche und sonstigen Defined-Benefit-Pensionsplänen weltweit. 
Quelle: BlackRock
Rund 75 % der betrieblichen Pensionspläne haben ihr Risiko verringert, in den USA sind es 80 % und in Großbritannien sogar 90 %. Umgesetzt wird dies mehrheitlich durch Einmalzahlungen an Mitglieder, Investments in langlaufende Anleihen und die Implementierung eines langfristigen, kontinuierlichen Weges der Risikoreduzierung. Vor allem kleinere Pensionspläne dürften in der Zukunft stärkerem Konsolidierungsdruck ausgesetzt sein.
Nichtbetriebliche Pensionseinrichtungen setzen in größerem Umfang auf Private Assets und verbessern ihre Möglichkeiten, darin zu investieren. Auch werden von den Pensionsplänen zunehmend ESG-Aspekte im Investment-Prozess berücksichtigt. 57 % der Befragten haben in den vergangenen 3 Jahren begonnen, diese zu beachten, am höchsten ist diese Quote in den USA (61 %). Auch künftig wird von einer steigenden Bedeutung von Nachhaltigkeit ausgegangen. 
Quelle: BlackRock
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