Pensionskassen navigieren sicher durch die Krise
Die Schweizer Pensionskassen haben die Finanzkrise gut überstanden, bestätigt die aktuelle Studie "Schweizer Pensionskassen 2009" von Swisscanto. Demnach sei der Deckungsgrad der privatrechtlichen Pensionseinrichtungen zwar bis Ende 2008 auf durchschnittlich 98,7% gesunken, weise gegenüber den öffentlich-rechtlichen Kassen (85,5%) jedoch ein deutlich besseres Ergebnis aus.
Quelle: Swisscanto
Die Asset Allocation der Vorsorgeeinrichtungen weist den größten Anteil in Obligationen mit 44,1% aus, gefolgt von Aktien 20,3% und Immobilien 17,3%. Alternative Anlagen betragen immerhin bereits 7%. Die Aktienquoten sind die geringsten seit Erhebung der Swisscanto-Studie. Zurückzuführen ist dies in erster Linie auf eine Umstrukturierung aufgrund aufgebrauchter Risikobudgets im letzten Jahr, sowie auf die Wertverluste in den Aktienexposures, die noch nicht wieder auf Vorkrisenniveau gestiegen sind.
Quelle: Swisscanto
Die Studie enthält neben den quantitativen Fakten zum schweizerischen Pensionskassenmarkt eine Vielzahl von Artikeln zu den aktuellen Fragen der sog. "2. Säule", in denen Asset Allocation, Deckungsgrade und Risikobudgets, aufsichtsrechtliche Entwicklungen und die Situation nach der Krise Themen sind.