Pensionskassen erzielen im ersten Quartal 2010 hohen Deckungsgrad
Die Schweizer Pensionskassen konnten das erste Quartal 2010 in allen Belangen positiv abschließen. Der von Credit Suisse berechnete Schweizer Pensionskassenindex stieg um 2,37 % auf 124,56 Punkte. Allerdings beträgt die Lücke zur BVG-Mindestverzinsung (BVG=Bundesgesetz über die berufliche Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge) damit immer noch 10,14 Punkte. In der Asset Allocation der Pensionskassen fanden keine nennenswerten Veränderungen statt, lediglich die Liquiditätsquote sank um 0,9 % - in erster Linie zu Gunsten von Immobilien, die 0,6 % an Gewicht gewannen. Bei der Allokation nach Währungen verloren Euro-Investments mit -1,0 % hingegen deutlich.
Quelle: Credit Suisse
Deutlich gestiegen ist der Deckungsgrad der Vorsorgeeinrichtungen. Dieser erhöhte sich von durchschnittlich 98,5 % auf 100,1 %. Die privaten Institute liegen mit 106,2 % dabei deutlich besser, als die öffentlich-rechtlichen mit 93,5 %. Insgesamt befanden sich noch 20 % der Pensionskassen in Unterdeckung, 15 % der privaten und 55% der öffentlich-rechtlichen.
Quelle: Swisscanto