Optimierung von Style Exposures im Portfoliomanagement
In dem Forschungspapier „Adding Alpha by Subtracting Beta“ untersucht der Risikomanagement-Anbieter Axioma die Möglichkeiten, aktiv verwaltete Aktienportfolios durch den Einsatz von Optimierungsmodellen um unerwünschte Faktorrisiken zu bereinigen. Dabei sollen die ursprünglichen, auf den Einschätzungen des Managements basierenden Gewichtungen der Einzeltitel nicht zu stark verändert werden. Die Analyse eines globalen Aktienportfolios für den Zeitraum 2007 bis 2015 zeigt, dass 40 bis 60 % des aktiven Risikos von Faktoren wie Style, Länder-, Währungs- und Branchen-Exposure abhängen. Vor allem durch die negative Rendite des Style Exposures kommt es zu einer Underperformance des Portfolios gegenüber der Benchmark. Dabei ist die Faktor-Gewichtung im Portfolio keine aktive Entscheidung des Managements, welches sich auf aktienspezifische Risiken konzentriert, sondern das Nebenprodukt des manuellen Gewichtungsprozesses. 
Quelle: Axioma
Um den Tradeoff zwischen gewünschter Portfoliogewichtung und Reduktion der Faktorrisiken zu untersuchen, werden verschiedene Nebenbedingungen für die maximale Abweichung von der Ursprungsallokation verglichen. Es zeigt sich, dass schon eine geringfügige Abweichung von der ursprünglichen Allokation um max. 5 Basispunkte zu einer Reduzierung des aktiven Risikos und einer Steigerung der Rendite führt. Die höchsten Effizienzgewinne lassen sich bei Abweichungen von max. 25 bis 50 Basispunkten erreichen. Auch unter Berücksichtigung von Transaktionskosten führt die Minimierung der Faktor-Exposures bei maximaler Abweichung von 25 Basispunkten zu einer Steigerung der Information Ratio um 0,48.
Quelle: Axioma
Absolut Research unterstützt institutionelle Investoren bei der Selektion von Asset Managern mit der monatlichen Publikation Absolut|ranking. Insgesamt umfassen die Absolut|rankings mehr als 11.000 institutionelle Publikumsfonds und ETFs, aufgeteilt in 27 Asset-Klassen und Marktsegmente und mehr als 110 Universen.