Österreichische und Schweizer Pensionskassen erreichen 2014 solide Ergebnisse
Die österreichischen Pensionskassen konnten im Jahr 2014 eine durchschnittliche Rendite von 7,85 % erwirtschaften, hat der Fachverband der Pensionskassen mitgeteilt. Dies ist im Wesentlichen auf die starke Entwicklung der Aktien- und Anleihenmärkte zurückzuführen. Damit steigt der langjährige Durchschnitt auf 5,71 %. Insgesamt verwalten die 14 Pensionskassen Österreichs 19,5 Mrd. Euro. Auch für das laufende Jahr ist der Verband optimistisch und rechnet mit einer Performance oberhalb des langjährigen Durchschnitts.
Quelle: WKO
Die kommende Steuerreform soll nach Ansicht des Verbandes genutzt werden, die bislang unterschiedliche Besteuerung der verschiedenen Säulen der Altersvorsorge (staatlich, betrieblich, privat) zu überarbeiten. So sollen Arbeitnehmerbeiträge für die Altersvorsorge steuerlich absetzbar werden und das international übliche Prinzip der aufgeschobenen Besteuerung angewendet werden. Daneben wird vorgeschlagen, dass die zu fördernden Produkte eindeutig definiert werden und diese Zuordnung langfristig erhalten bleibt, um dem langfristigen Charakter der Altersvorsorge gerecht zu werden.
Quelle: WKO
Der Schweizer Pensionskassenverband prognostiziert für seine Mitglieder sogar eine Medianrendite von 9,6 %, das zweitbeste Ergebnis seit der Finanzkrise. Dabei wird jedoch darauf verwiesen, dass es sich noch um eine Schätzung handelt, die auf den Vermögensallokationen von Mitte 2014 basiert. Die endgültigen Zahlen liegen erst im Februar vor.