03.07.2007 | 

Nordrheinische Ärzteversorgung nutzt Hedgefonds-Plattform von HSBC

HSBC Trinkaus & Burkhardt hat für die Nordrheinische Ärzteversorgung (NAEV) einen Spezialfonds konzipiert. Der Fonds ist als deutscher Hedgefonds zugelassen und stellt eine in dieser Form neuartige Hedgefonds-Plattform dar. Der Fonds wurde von der Internationalen Kapitalanlagegesellschaft (INKA), einer 100%-igen Tochter von HSBC Trinkaus & Burkhardt, aufgelegt. In der von HSBC entwickelten Struktur müssen weder die für deutsche Dach-Hedgefonds geltenden gesetzlichen Beschränkungen in Bezug auf Zielfonds noch die für Single-Hedgefonds zu beachtende 50 %-Grenze für die Investition in andere Hedgefonds angewandt werden. Die der Landesversicherungsaufsicht unterliegende NAEV muss bei diesem Fonds die für die Investition in Single-Hedgefonds geltende 1 %-Grenze nicht einhalten. Ebenso darf dieser Fonds auch unter versicherungsaufsichtsrechtlichen Aspekten zu mehr als 50 % seines Wertes in andere Hedgefonds anlegen.

"Für uns war von großer Bedeutung, eine deutsche regulierte Lösung als Plattform für unsere Hedgefonds-Investments gefunden zu haben, die die Investition in ausländische Hedgefonds stark vereinfacht und ein konsolidiertes Reporting gewährleistet," kommentiert Prof. Dr. Lepelmeier, Geschäftsführer der NAEV. "Es war uns auch ein besonderes Anliegen, damit den Investmentstandort Deutschland zu stärken. Wir freuen uns, durch die Initiierung dieses Modells dazu beigetragen zu haben."
Dieses Produkt, das zunächst für einen steuerbefreiten Anleger konzipiert wurde, ist bisher einmalig in Deutschland.

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