Neueste Entwicklungen im Markt für Alternative Investments
Die Vorgaben und Prognosen institutioneller Investoren und auch die Hedgefondsbranche insgesamt haben sich in den letzten Jahren drastisch gewandelt. Dies berichtet die Deutsche Bank in der "Eleventh Annual Alternative Investment Survey" an der 324 Investoren aus 25 Ländern rund um den Globus teilgenommen haben. Zu den wichtigsten Entwicklungen gehört das verstärkte Auftreten von institutionellen Investoren in einem Markt, der vorher von Family Offices und Privatbanken bestimmt wurde. Hedgefonds werden längst nicht mehr als Asset-Klasse, sondern als Strategie-Baukasten begriffen. Außerdem werden Gebühren jetzt individueller verhandelt. Zudem hat sich der Dachfondsmarkt konsolidiert und stellt sich nun kundenorientierter und flexibler dar.
Quelle: Deutsche Bank
Wie die obenstehende Grafik zeigt, sind die Investoren sehr optimistisch, was das weitere Wachstum der Branche angeht. Für dieses Jahr wird eine Zunahme in den Assets under Management von 11 % erwartet, mit einem Zielvolumen von dann 2,5 Billionen US-Dollar. Als treibende Kraft und zugleich attraktivste Strategie für 2013 sehen die Befragten Equity Long/Short. Erst mit einigen Abstand folgen Event Driven, Asset-Backed Securities und Emerging Markets. Schwach werden hingegen die Möglichkeiten für Arbitrage-Strategien und Managed Futures eingeschätzt. Bei den Regionen liegen Nordamerika und Europa vorn, für Japan wird mit 36 % Nennungen die schlechteste Performance prognostiziert.
Quelle: Deutsche Bank
Die Investoren sind wieder im "Risk-on-Modus", Hedgefonds als Investment sind erneut gefragt, im Gegensatz zu der Zeit direkt nach der Finanzkrise. Allerdings ist das Interesse an Hedgefondsreplikatoren und UCITS-Fonds laut der Deutschen Bank zurzeit gering.