Neuer Single-Hedgefonds der SEB - Manager Christoph Bruns
Die Oldenburger Vermögensverwaltung Loys kommt mit dem Single-Hedgefonds SEB
Loys Global MH auf den deutschen Markt. Das Produkt, das die Plattform der Master Hedge KAG der SEB nutzt, gibt es in zwei Tranchen, für institutionelle sowie für Privatanleger.
Das Fondsmanagement verantwortet Christoph Bruns, der Anfang 2005 bei Loys einstieg und seitdem den Aktienfonds Loys Global managt. Hedgefonds-Erfahrung sammelte der ehemalige Leiter des Aktien-Teams von Union Investment von 2002 bis Ende 2004 in Chicago.
Bruns neuer Fonds ist nur auf dem Papier ein Hedgefonds. Er managt ihn zunächst als reinen Aktienfonds, der nur auf steigende Kurse setzt. Ebenso verzichtet er auf Kredite, um die Gewinne zu hebeln. Zum Hedgefonds hat Loys den Fonds nach eigenen Angaben nur gemacht, damit er keine Anlagegrenzen zu beachten braucht: Er will sein Portfolio im Schnitt auf zehn bis 15 Titel konzentrieren und zur Not den Markt ganz verlassen können. Die angestrebte Zielrendite beträgt 10 Prozent. Zur Volatilität wollte Loys keine Angaben machen.
Privatanleger können den neuen Fonds ab einer Mindestsumme von 5000 Euro kaufen. Der Ausgabeaufschlag beträgt 5 Prozent, die Managementvergütung liegt bei 1,85 Prozent im Jahr. Die Mindestanlagesumme für Investitionelle beträgt 500.000 Euro, die Managemntgebühr bei 1,1 Prozent. Für beide Tranchen wird zusätzlich eine Erfolgsprämie in Höhe von 15 Prozent der Wertentwicklung fällig (High-Watermark).
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