02.01.2020 | Märkte

Neuberufung des Nachhaltigkeitsrats der Bundesregierung

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat im Dezember die turnusgemäße Neuberufung der Mitglieder des Rats für Nachhaltige Entwicklung (RNE) bekannt gegeben. Das Gremium wurde erstmals 2001 vom damaligen Bundeskanzler Gerhard Schröder berufen und berät die Bundesregierung bei der Umsetzung und Weiterentwicklung der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie. Außerdem trägt der Rat das Thema "Nachhaltigkeit" in Gesellschaft und Öffentlichkeit. Die Mitglieder werden für 3 Jahre berufen. Dem RNE gehören künftig 9 Frauen und 6 Männer an.

Erstmals in den Rat berufen werden:
- Saori Dubourg (Vorstandsmitglied BASF)
- Cornelia Füllkrug-Weitzel (Präsidentin Brot für die Welt)
- Gerda Hasselfeldt (Präsidentin Deutsches Rotes Kreuz)
- Jörg-Andreas Krüger (Präsident Naturschutzbund Deutschland e.V.)
- Markus Lewe (Oberbürgermeister Münster; Vizepräsident Deutscher Städtetag)
-.Elisabeth Maier (DBJR-Vorsitzende)
- Hubertus Paetow (Präsident Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft)
- Gunda Röstel (Geschäftsführerin Stadtentwässerung Dresden AG)

Erneut berufen werden:
- Prof. Dr. Alexander Bassen (Professor für Betriebswirtschaftslehre Universität Hamburg)
- Ulla Burchardt (MdB a. D.)
- Katherina Reiche (Pstin a. D., Hauptgeschäftsführerin Verband kommunaler Unternehmen e.V.)
- Dr. Werner Schnappauf (Bayerischer Staatsminister für Umwelt, Gesundheit, Verbraucherschutz a. D., Hauptgeschäftsführer Bundesverband der Deutschen Industrie a. D.)
- Dr. Imme Scholz (Kommissarische Direktorin des Deutschen Instituts für Entwicklungspolitik)
- Prof. Hubert Weiger (Ehrenvorsitzender BUND e.V.)
- Heidemarie Wieczorek-Zeul (MdB a. D., Bundesministerin für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung a. D.)

Prof. Dr. Alexander Bassen und Yvonne Zwick vom RNE beschrieben in Absolut|report Ausgabe #6|2017 die Arbeit des Rats und der Initiative Hub for Sustainable Finance mit der Deutschen Börse. In Ausgabe #4/2018 des Absolut|impact zeigte ein Autorenteam um Prof. Bassen von der Universität Hamburg und der DWS, welche Verbindungen zwischen Unternehmensentwicklung und ESG-Faktoren bestehen.
 

Mit der Publikation Absolut|impact zeigt Absolut Research das Spektrum nachhaltiger Investments für institutionelle Investoren auf. Anleger erfahren durch Fachbeiträge zu Strategien, Trends, ESG-Initiativen und Regulierung, wie sie nicht nur ihr Portfolio, sondern auch gesellschaftliche Veränderungen (mit)gestalten können.

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