Zinsumfeld wirkt sich positiv auf Goldpreis aus
Eine Mitte des Jahres veröffentlichte Marktanalyse von Incrementum untersucht die Auswirkungen der Niedrigzinspolitik auf die Goldpreisentwicklung. Es werden drei wesentliche Gründe identifiziert, weshalb die Auswirkungen der expansiven Geldpolitik einen positiven Einfluss auf die Entwicklung des Goldpreises haben werden. Als erster Grund wird aufgeführt, dass sich in einem Niedrigzinsumfeld die Opportunitätskosten von Gold verringern. Die Marktanalyse zeigt außerdem, dass die monatliche Rendite von Gold in einem Umfeld negativer Realzinsen höher eingeschätzt wird als in einem positiven Realzinsumfeld.
Quelle: Incrementum
Der Verlust des Vertrauens in Papiergeldwährungen aufgrund des Negativzinsumfelds wird als zweiter Grund genannt. Die Notenbankmaßnahmen führen den Autoren zufolge dazu, dass sich die Wertaufbewahrungsfunktion des Geldes verringert und eine Allokation in Gold damit attraktiver wird. Als dritter Punkt wird aufgeführt, dass Negativzinsen zu erhöhter Unsicherheit an Märkten führen. Die sensible Reaktion der Märkte auf geldpolitische Maßnahmen lässt auf ein Geldsystem schließen, das sich bereits in einer Interventionsspirale befindet und weitere geldpolitische Maßnahmen benötigt. 
Quelle: Incrementum
Seit Beginn des Jahres kann ein Anstieg des Goldpreises beobachtet werden. Nach Einschätzung der Autoren zeichnet sich ein neuer Bullenmarkt ab. Außerdem prognostizieren sie eine erhöhte Nachfrage von institutionellen Investoren nach Goldinvestments. Weitere inflationssensible Anlagen wie Silber oder Minenaktien könnten demnach von einer Fortsetzung der expansiven Geldpolitik profitieren.
Absolut Research analysiert institutionelle Publikumsfonds mit Fokus auf Gold jeden Monat in den Publikationen Absolut|ranking Commodity. Insgesamt umfassen die Absolut|rankings mehr als 11.000 institutionelle Publikumsfonds und ETFs, aufgeteilt in 25 Asset-Klassen und Marktsegmente und mehr als 100 Vergleichsgruppen.