03.10.2012 | Studie

Nachhaltigkeit gewinnt bei Immobilieninvestments an Bedeutung

Nachhaltigkeit gewinnt bei Investoren und anderen Teilnehmern am Immobilienmarkt an Bedeutung, ergab eine Studie von Ernst & Young, die unter Investoren, Kreditinstituten, Projektentwicklern und Großmietern in Deutschland, Österreich und der Schweiz durchgeführt wurde. Für 94 % der Befragten stellt Nachhaltigkeit demnach mehr oder weniger einen Teil der Unternehmensstrategie dar, 70 % verfügen über ein institutionalisiertes Nachhaltigkeitsmanagement. Auch das Nachhaltigkeitsreporting wird zunehmend als Transparenzmedium genutzt, hier sind 46 % der Umfrageteilnehmer aktiv.


Quelle: Ernst & Young

Etwa ein Viertel der Immobilien der Teilnehmer besitzt bereits ein Nachhaltigkeitszertifikat, mehr als die Hälfte sind energieeffizient ausgestattet. Energieeffizienz und Image werden auch als wichtigste Effekte bei nachhaltigen Immobilieninvestments genannt. Am stärksten werden nach Ansicht der Studienteilnehmer die umlagefähigen und nicht umlagefähigen Nebenkosten von einer nachhaltigen Immobilienstruktur beeinflusst, sowie die Nutzungsdauer der Objekte, wodurch sich neben den Marketingaspekten auch spürbare ökonomische Vorteile realisieren lassen. Letztere sind nach Ansicht von Ernst & Young sogar noch ausbaufähig, da bisher vor allem ökologische Aspekte beim Nachhaltigkeitsmanagement berücksichtigt werden.

Aus welchen Gründen wird Nachhaltigkeit in Portfolios berücksichtigt?
Quelle: Ernst & Young

Lesen Sie hierzu auch den Artikel "Nachhaltige Immobilienanlagen für institutionelle Investoren" im Absolut|report 2|2012.

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