21.07.2010 | Research

Nachhaltiges Investieren im Agrar-Sektor

Ein aktueller Report von Dexia Asset Management analysiert die weltweite Nahrungsmittelproduktion und diskutiert nachhaltige Investment-Möglichkeiten. Spätestens seit der Krise an den Agrarmärkten Mitte 2009, die zu einer Unterversorgung mit lebensnotwendigen Gütern in einigen Entwicklungsländern geführt hat, zeigten sich Defizite in der weltweiten Produktion von Nahrungsmitteln. Auf der Angebotsseite haben Subventionen zu niedrigen Preisen und damit zu mangelnden Investitionsanreizen geführt. Auf der Nachfrageseite ist steigender Bedarf durch eine wachsende Weltbevölkerung und sich ändernden Nahrungsgewohnheiten in Schwellenländern zu verzeichnen.


Quelle: Dexia Asset Management

Laut Dexia führen Engpässe bei verfügbarem Ackerland und Wassermangel zu der Notwendigkeit, eine erhöhte Nahrungsmittelproduktion durch Effizienzsteigerungen zu erreichen, wobei zunehmend auf eine nachhaltige Bebauung dieser Flächen zu achten ist, um sowohl Bodenerosion als auch die Emissionen von Treibhausgasen zu verringern.


Quelle: Dexia Asset Management

Investment-Opportunitäten ergeben sich daher laut Dexia in den Bereichen Agrartechnologie, Gentechnologie, sowie begrenzt bei Düngemitteln und Pestiziden, die kritisch gesehen werden. Anhand konkreter Unternehmensbeispiele und Studien werden dem Leser Vor- und Nachteile der einzelnen Branchen erläutert.

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