Nachhaltig verwaltetes Vermögen nimmt zu
Der Markt für nachhaltige Geldanlagen ist Ende 2010 in Deutschland, Österreich und der Schweiz auf 51,9 Mrd. Euro angewachsen, eine Steigerung um 37 % gegenüber 2009 und 56 % gegenüber 2007, kurz vor dem Beginn der Finanzkrise. Jeweils rund die Hälfte des Volumens entfällt auf Publikumsfonds und Mandate. Hinzu kommen 40,3 Mrd. an Einlagen bei Finanzinstituten mit nachhaltigem Fokus bzw. nachhaltige Eigenanlagen sowie rund 2 Mrd., die in geschlossenen Fonds und Zertifikaten investiert sind.
In der Summe beläuft sich das nachhaltig investierte Vermögen der drei Länder somit auf knapp 95 Mrd. Euro. Von den 51,9 Mrd. in Publikumsfonds und Mandaten entfallen 33,6 Mrd. auf die Schweiz und 15,9 Mrd. auf Deutschland.
Quelle: FNG
Die am häufigsten angewandte Strategie beim nachhaltigen Investieren in Deutschland ist die Stimmrechtsausübung, gefolgt vom Best-in-Class-Ansatz und Ausschlusskriterien. Bei den schweizerischen Vermögen liegen hingegen Ausschlüsse an erster Stelle, gefolgt von Best in Class. Etwas abgeschlagen folgen dann Themenfonds, die in Deutschland wiederum nur eine untergeordnete Rolle spielen.
Quelle: FNG