Myners fordert hohen Hedgefonds-Anteil für Pensionsfonds
Pensionsfonds sollten zwischen 25 und 35 Prozent ihres Vermögen in Hedgefonds investieren. Mit dieser Äußerung sorgte der frühere Vorsitzende des Investmentmanagement-Hauses Gartmore, Paul Myners, auf einer Hedgefonds-Konferenz Ende Oktober in London für Aufsehen. Myners hatte 2001 für die britische Regierung einen bedeutenden Bericht über institutionelle Investments geschrieben.
Die traditionellen Strategien der Pensionsfonds seien "kompletter Blödsinn", so Myners. "Wie werden mit Performance Fees dafür bezahlt, dass wir das Geld unserer Kunden verlieren." Das Anlageuniversum für Hedgefonds ist nach Ansicht Myners groß genug, um auch weiterhin attraktive Renditen zu erzielen - selbst wenn die Zuflüsse anhalten sollten. Aktuell seien allerdings weniger als drei Prozent der britischen Pensionsfonds in Hedgefonds investiert. Myners macht vor allem Berater und unprofessionelle Treuhänder für die geringe Quote verantwortlich.
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