Mittelverwendung von KfW Green Bonds
Die KfW hat einen Bericht zur Mittelverwendung der im Jahr 2019 emittierten Green Bonds veröffentlicht. Demnach verteilen sich die Auszahlungen und Emissionserlöse schwerpunktmäßig auf Projekte in Deutschland und zwar mit 79 % auf die Kategorie Energieeffizienz von Wohngebäuden und 21 % auf die Kategorie Erneuerbare Energien. Hierzu zählen insbesondere Wind- und Sonnenenergie. Die Umwelt- und Sozialwirkungen der finanzierten Projekte werden auf der Grundlage von Daten eines unabhängigen externen Forschungsinstituts ermittelt und bei jeweiligem Projektbeginn vorgelegt. Die KfW schätzt die Umweltwirkungen ihrer Green Bonds, auf der Basis von Umwelt- und Sozialwirkungen der von 2014 bis 2016 finanzierten Projekte, wie folgt ein:

Quelle: Kreditanstalt für Wiederaufbau
Im vergangenen Jahr machten Green Bonds ca. 10% der gesamten Mittelaufnahme der KfW an den internationalen Kapitalmärkten aus. Emittiert wurden neun Green Bonds in sieben Währungen und ein Schuldscheindarlehen. Die gesamten Netto-Erlöse aus Green Bond Emissionen beliefen sich auf 8,1 Mio. EUR. Die Emissionserlöse wurden ausschließlich mit Auszahlungen für Projekte zur Eindämmung des Klimawandels verknüpft. In diesem Zuge erweiterte die KfW 2019 ihr Green-Bond-Rahmenwerk um ein zweites standardisiertes Kreditprogramm. Neben der Finanzierung von Projekten im Bereich Erneuerbare Energien werden nun auch Green-Bonds für den Bereich Energieeffizient Bauen ausgegeben.

Quelle: Kreditanstalt für Wiederaufbau
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