11.05.2011 | Research

Messung und Absicherung von Langlebigkeitsrisiken für Pensionsvermögen

Anfang April veröffentlichte AEGON eine Research-Publikation, die das Thema Langlebigkeitsrisiken für Pensionsvermögen behandelt. Die Autoren gehen darin den Fragen nach, wie sich das Langlebigkeitsrisiko schätzen lässt, wie man es absichern kann und welche Preise dafür angemessen sind.
Langlebigkeit ist ein zentrales Risiko für Pensionseinrichtungen, da sie direkt die zukünftigen Verbindlichkeiten beeinflusst und schwer zu prognostizieren ist. Für die Verwaltung von Pensionsvermögen kristallisieren sich drei Kernrisiken heraus: Eine Zunahme der Lebensdauer, eine Abweichung der Lebensdauer der Population der Pensionseinrichtung von der gesamten Population sowie zufällige extreme Abweichungen innerhalb der Population.


Quelle: AEGON

In den vergangenen Jahren wurden vermehrt Swaps zur Absicherung des Langlebigkeitsrisikos eingesetzt. Es werden Index und Indemnity Swpas unterschieden. Index Swaps sind an die Sterblichkeitstafeln einer spezifischen Region geknüpft, während Indemnity Swaps spezifisch für den Plan ausgerichtet werden und damit einen besseren Hedge bieten.


Quelle: AEGON

Die Publikation bietet einen stufenweisen Leitfaden und eine Übersicht zur Integration von Langlebigkeit ins Risikomanagement von Pensionsvermögen, bei der die Vor- und Nachteile sowie die Kosten der Swaps dargestellt werden.

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