Messung der Marktpreisrisiken eines Private-Equity-Fondsportfolios
Die Diversifizierung in alternative Asset-Klassen wird seitens der Investoren zunehmend vorangetrieben. Der Erfolg wird sich aber nur einstellen, wenn die jeweiligen Assets entsprechend der Risiko-Rendite-Präferenzen der Anleger ausgewählt wurden. Dem Bereich Private Equity haftet seit jeher eine gewisse Intransparenz an, die ein gezieltes Risikomanagement erschwert. Die Autoren Jürgen Borchers und Lars Körner, CAM Private Equity Consulting & Verwaltungs GmbH, sowie Dmitri Grominski und Dr. Thomas Siwik, Deloitte & Touche GmbH, stellen in ihrem Beitrag ein neues Modell zur Messung von Marktpreisrisiken auf Basis des Value-at-Risk-Ansatzes vor, das die aktuellen aufsichtsrechtlichen Anforderungen berücksichtigt. Der Investor soll damit in die Lage versetzt werden, die für die Asset-Klasse Private Equity erforderliche Risikotransparenz auf Portfolioebene zu erzielen.
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