Merrill Lynch analysiert Konvergenz von traditionellen und alternativen Investments
Der im Februar erschienene Report von Merrill Lynch untersucht die Entwicklung des Europäischen Asset Managements und geht insbesondere auf die sog. alternativen Assetklassen wie Hedgefonds und Private Equity ein. Die bestimmenden Trends sind dabei vor allem das Zusammenwachsen und die zunehmenden Überschneidungen von sog. alternativen und traditionellen Produkten. Erstere haben weitere Marktanteile gewonnen, auch auf Grundlage der insbesondere bei Hedgefonds guten Ergebnisse im Jahr 2007. Die Vorteile einer breiten Diversifikation seien demnach unbestritten, auch bei einer relativ schlechten Performance der Hedgefonds wie im Januar 2008.
Die Konvergenz der Strategien zeigt sich in der Zunahme von 130/30-Produkten, Absolute Return-Fonds u.ä. Dabei gehen die Autoren davon aus, dass sich der Trend zu einer Separierung von Alpha und Beta fortsetzen wird, mit den entsprechenden Auswirkungen auf die Fee-Strukturen bei den Fonds. Die Anleger werden zunehmend weniger bereit sein, hohe Gebühren für Fonds zu zahlen, die ihre Benchmark nicht schlagen.