12.09.2012 | Studie

Managed Futures kommen bei deutschsprachigen Investoren kaum zum Zuge

Managed Futures haben in den Portfolios institutioneller Investoren in Deutschland bisher trotz der durch die Finanz- und Schuldenkrise entstandenen Probleme mit den traditionellen Investments kaum Bedeutung erlangt, ergab eine Studie von Kommalpha. An der Umfrage nahmen mehr als 100 institutionelle Entscheidungsträger aus Deutschland, Österreich und der Schweiz teil. Die Teilnehmer sind überwiegend bereits in Alternative Investments engagiert. Die Wertung des Nutzens dieser Investments ist nicht eindeutig, etwa ein Drittel misst Alternative Investments eine gewisse Bedeutung zu, ca. zwei Drittel eher nicht. Ähnlich sieht es bei der Einschätzung der Befragten zu Managed Futures aus.
Diejenigen Institutionen, die in Managed Futures investieren, nutzen vor allem UCITS-Einzelfonds und UCITS-Dachfonds, sowie Offshore-Einzelfonds, während Zertifikate und Dach-Hedgefonds keine Rolle spielen.


Quelle: Kommalpha

Bei rund 80 % der Investoren liegt der Anteil an Managed Futures am Portfolio bei 1-5 %. Als Vorteile werden vor allem Diversifikationseffekte angegeben. Das Managed Futures auch Transparenz und Liquidität bieten, stellen deutlich weniger der Befragten heraus. Die Zurückhaltung ist etwas verwunderlich, da gleichzeitig 75 % von Renditen in Höhe von mehr als 5 % ausgehen.


Quelle: Kommalpha

Als Gründe für das bisher nur gering vorhandene Interesse der Investoren nennt Kommalpha vor allem den mangelnden Track Record regulierter Produkte, fehlende Sachkenntnis über die Eigenschaften von Managed Futures und zu wenig Kontaktpflege der Manager.

Abonnenten von Absolut Research können weiterführende Informationen hier herunterladen:
Mehr zum Thema "Managed Futures CTA"
zurück