Managed Futures als Tail-Risk-Absicherung auch von Anleihen
Managed-Futures-Strategien eignen sich nicht nur zur Absicherung von Tail Risks in den Aktienmärkten, sondern auch gegen eine drohende Blasenbildung der Rentenmärkte. Dies berichtet GAM, bezugnehmend auf einen Research Report von Wadhwani Asset Management, Managementunternehmen des GAM Star Keynes Quantitative Strategies. Demnach sind viele Investoren derzeit zu einem hohen Maße in Anleihen investiert, aus Furcht vor einer Abkühlung der Weltwirtschaft sowie einem potentiellen Einbruch der Euro-Zone. Gleichzeitig steigt die Sorge um die Sicherheit von Staatsanleihen sowie vor der Entstehung einer Preisblase bei Anleihen. Laut dem Report eignen sich Managed Futures zur Absicherung dieser Extremrisiken, sowohl im Aktien-, als auch im Anleihenmarkt.
Quelle: Wadhwani Asset Management
Über die letzten 40 Jahre haben Managed Futures im Durchschnitt in 25 von 27 Perioden Wertzuwächse erzielt, wenn gleichzeitig der S&P 500 7 % oder mehr verlor. Gleichzeitig war die Tail-Risk-Absicherung effektiver und ertragreicher als bei Anleihen. Darüber hinaus lieferten sie für diese ebenfalls eine hervorragende Absicherung. In 16 von 26 Fällen, in denen US-Staatsanleihen 2 % oder mehr verloren, wurden positive Ergebnisse erzielt.
Quelle: Wadhwani Asset Management
Zuletzt sprechen auch Portfoliooptimierungsmethoden für eine Integration von Managed Futures. Für ein gemischtes 60/40-Portfolio als Ausgangspunkt liegt die Quote je nach Methode bei 24-39 %, schreibt der Report.