29.11.2007 | Studie

M&A-Aktivitäten und -Pläne deutscher Unternehmen und Finanzinvestoren

Die kürzlich erschienene Studie von Deloitte und der Deutschen Gesellschaft für Managementforschung (DGMF) zeigt, dass Europa bei M&A für deutsche Unternehmen weiterhin die erste Wahl ist - trotz China- und Indien-Boom. Lediglich die Fertigungsindustrie hat Asien im Visier. Die Unternehmen streben eine Verbesserung ihrer Wettbewerbsstellung an und sind weiterhin optimistisch, was den M&A-Markt betrifft. Allerdings wird die Kapitalverfügbarkeit aktuell weniger positiv beurteilt. Bei den Erfolgsaussichten kommt es - neben einer klaren Strategie - vor allem auf die Soft Skills sowie die Motivation der Mitarbeiter an, die als wesentlich für den Erfolg einer Fusion angesehen werden.
 
Für die Studie mit dem Titel "Auf Erfolgskurs" wurden 150 Führungskräfte aus der deutschen Fertigungs-, Technologie- und Konsumgüterindustrie, dem Handel sowie dem Finanz- und Bankensektor befragt. Überdies wurden die Ergebnisse einer globalen Deloitte-Studie aus dem Frühjahr 2007 gegenübergestellt, um so nationale und internationale Unterschiede herauszuarbeiten.
 
Die Finanzmarktturbulenzen haben offensichtlich keinen signifikanten Einfluss auf die M&A-Pläne der deutschen Unternehmen und Investoren. Der globale M&A-Markt hätte sich zwar etwas abgekühlt und lag im September 2007 etwa 20 Prozent unter dem Rekordniveau des zweiten Quartals 2007. Dennoch würden immer noch 60 Prozent der deutschen Unternehmen die strategische Bedeutung von Mergers & Acquisitions mit hoch bzw. sehr hoch bewerten, 75 Prozent wollten ihre Aktivitäten in den nächsten Monaten aufrecht erhalten oder sogar ausweiten.
 
Die komplette Studie finden Sie hier zum Download.

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