28.11.2007 | Studie

Folgen des Wachstums in der Hedgefonds-Industrie

Die Hedgefonds-Industrie muss sich den Folgen ihres Wachstums stellen. In ihrer Ende Oktober veröffentlichten Studie mit dem Titel "Global Hedge Funds 'Industrializing' in Evolutionary Development" zeigt die Beratungsfirma Ernst & Young, dass sich in der Hedgefondsbranche die Zeichen einer Marktreifung mehren. Ergebnisse der Studie sind u.a., dass die Hedgefondsmanager sich vermehrt der Rekrutierung neuer Mitarbeiter und der Umsetzung effizienter Strukturen widmen, um das starke Wachstum der letzten Jahre zu kompensieren.

Die Umfrage wurde bei über 100 Hedgefonds und Dachhedgefonds durchgeführt, die zusammen mehr als US-$ 900 Mrd. verwalten.  Die Investitionen in Technologie stellen für Dreiviertel der befragten Unternehmen der größte Kostenblock der nächsten zwei Jahre. Dabei stehe vor allem der Ausbau der Risikomanagementsysteme im Vordergrund. Demensprechend sehen 64% der Firmen in einer verbesserten Transparenz des Bewertungsprozesses eine große Herausforderung, gefolgt von den Themen Interessenkonflikte (57%) und Marktmissbrauch (55%). Eng damit verbunden ist die Qualifizierung der Mitarbeiter, die bei 18% der Firmen als größtes operationales Risiko angesehen wurde. Eine Lösung besteht bei 34% der Befragten darin, die richtigen Mitarbeiter einzustellen.

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