M&A-Aktivitäten in der Holzindustrie weiterhin steigend
PricewaterhouseCoopers (PWC) hat eine Studie zu den M&A-Transaktionen im Bereich der Holz-, Papier- und Verpackungsindustrie veröffentlicht. Die Autoren analysieren die Aktivitäten des Jahres 2007 und des ersten Quartals 2008, zeigen die Trends der letzten vier Jahre auf und untersuchen die zugrundeliegenden Entwicklungen.
Die Entwicklung der weltweiten M&A-Transaktionsvolumina geht seit dem vorläufigen Tiefpunkt in 2003 stetig nach oben. Das Volumen stieg von USD 11,3 Mrd in 2003 auf 27,6 Mrd. in 2007, der Anstieg in 2007 betrug dabei USD 1,9 Mrd. Die Anzahl der Transaktionen erhöhte sich von 280 auf 370. Allerdings nahm das durchschnittliche Volumen der Transaktionen von USD 169 Mio. auf 135 Mio. ab.
Nordamerika ist weiterhin der führende Markt: Dort stieg das Volumen im Zeitraum von 2003 bis 2007 von USD 4,2 Mrd. auf 17 Mrd. Damit wurden im abgelaufenen Jahr 62% aller Transaktionen in Nordamerika abgewickelt. Nach einem schwachen Jahr 2006 zog auch der Markt in Europa wieder an. Dort stieg das Transaktionsvolumen vonUSD 3,3 Mrd. auf 6 Mrd. Allerdings liegt das noch hinter dem Allzeithoch von USD 7,3 Mrd. des Jahres 2005.
Der größte Anteil der Aktivitäten fand im Papier- und Zellstoffbereich statt. Die Transaktionen machten, trotz eines rückgängigen Marktanteils, im Jahr 2007 noch 48% des gesamten Volumens aus. Im Vorjahr waren es noch 53%. Das stärkste Wachstum zeigte die Holzverarbeitungsindustrie, deren Anteil von 8% am Transaktionsvolumen in 2006 auf 21% in 2007 anstieg. Die beiden anderen Sektoren Forstland und Holzprodukte kamen auf 23 % bzw. 8 % der Aktivitäten.
Auch Anfang 2008 hielt das generelle Wachstum an. Im ersten Quartal betrug das Transaktionsvolumen bereits 11,8 Mrd. US-Dollar bei 77 abgewickelten Deals.