Liquiditätsmanagement für institutionelle Investoren
Die Finanzkrise hat die Liquiditätsquote der institutionellen Investoren stark erhöht, sei es, um sich vor Wertverlusten in anderen Assetklassen zu schützen oder um laufende Verbindlichkeiten in einem illiquiden Umfeld bedienen zu können. Allerdings bewegen sich die Zinsen hochwertiger Geldmarktinstrumente momentan auf einem sehr niedrigen Niveau und eine zunehmende Inflationsneigung schmälert die Realverzinsung. Laut einer aktuellen Markteinschätzung von Pimco bietet ein aktives Liquidiätsmanagement eine Lösung für diesen Konflikt.
Quelle: Pimco
Viele Unternehmen hätten laut Pimco die Liquiditätsprobleme über Neuemission von Eigen- und Fremdkapital oder über Ausgabenreduktion angegangen. Dementsprechend entstehen Kosten aus der Differenz der Kosten für den Kapitaldienst und den Einnahmen aus kurzfristigen Geldmarktinstrumenten, bis die Mittel für Ausgaben gebraucht werden. Pimco empfiehlt daher eine hybride Liquiditätsstrategie für institutionelle Investoren, die Liqudität mit höheren Erträgen verbindet. Ziel sind drei Geldmarktbestände, einer zur kurzfristigen Verfügbarkeit, einer zum Bedienen periodischer Verbindlichkeiten und einer für Investitionen. Der letzte Part lässt sich laut den Autoren als Werttreiber mit äußerst geringem Abwärtsrisiko ausgestalten.
Quelle: Pimco