Liquidität von Private-Equity-Fonds auf Rekordniveau
Im vergangenen Jahr verfügten Private-Equity-Fonds weltweit über nicht investiertes Kapital in Höhe von 1,3 Billionen US-Dollar, zeigt der Global Private Equity Report 2016 von Bain & Company. Die Fonds konnten trotz turbulenter Kapitalmärkte und schwacher Konjunkturaussichten 527 Mrd. US-Dollar neues Kapital einsammeln. Im Marktbericht wird auch deutlich, dass Private-Equity-Anbieter neue Fonds immer schneller schließen können. Vergangenes Jahr sind die Investitionen in neue Beteiligungen um 12 Prozentpunkte auf 282 Mrd. US-Dollar angestiegen, obwohl die Anzahl der Beteiligungen um 14 % gesunken ist. Die Autoren erklären diese Entwicklung mit dem Anstieg des Volumens von Buy-Out-Transaktionen aufgrund von höheren Unternehmensbewertungen. 
Quelle: Bain & Company
Mit 422 Mrd. US-Dollar verfehlte das Volumen von Beteiligungsverkäufen nur knapp das Rekordjahr 2014. Private-Equity-Anleger investierten auch im vergangenen Jahr vermehrt in Sekundärmärkte und gingen Co-Investments ein. Die Autoren erwarten, dass sich trotz der positiven Entwicklungen die Private-Equity-Branche in den nächsten Jahren verändern wird. Das aktuelle Volumen neuer Investments -welches weit unter dem Niveau der Top-Periode von 2005 bis 2010 liegt - ist ein Anzeichen für einen Rückgang der Beteiligungsverkäufe in den kommenden Jahren, meinen die Autoren. Das hätte zur Folge, dass die Ausschüttungen an Investoren sinken.
Quelle: Bain & Company
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