23.05.2017 | Märkte

Liquid-Alternative-Strategien auf ETF-Basis

Der Asset Manager Dynamic Beta geht in einem kurzen Marktbericht auf die Eigenschaften ein, die neue Fonds im Liquid-Alternatives-Bereich aufweisen müssen. In der Vergangenheit wiesen viele Produkte demnach drei zentrale Mängel auf. Zum einen betrifft dies die Performance, die vielfach hinter der gängiger Hedgefonds-Benchmarks zurückgeblieben ist. Der Einfluss der Beschränkungen (z.B. Leverage) offener Fonds auf die Hedgefondsstrategien wurde vielfach unterschätzt. Ein zweiter Punkt sind die in Relation zu anderen offenen Fonds hohen Kosten. Drittens ist die Divergenz zwischen Top- und Bottom-Managern und ein Vielfaches höher als im Long-Only-Bereich, wodurch Selektionsrisiken eine größere Bedeutung zukommt.
 

Quelle: Dynamic Beta
 
Neue Produkte müssen eine der Benchmark angemessene Performance erzielen, dieses muss konsistent über längere Zeiträume erfolgen, ähnlich wie ein breit aufgestelltes Portfolio alternativer Manager, und dies bei niedrigen Gesamtkosten. Als Lösungsansatz identifizieren die Autoren die Hedgefonds-Replikation, also Replikationsportfolios, die sich aus ETFs, und Derivaten zusammensetzen, und das Ziel verfolgen, eine möglichst hohe Korrelation zu den Renditetreibern gängiger Hedgefondsstrategien zu erreichen. In Relation zu den Hedgefondsbenchmarks konnten die betrachteten Replikationsstrategien über die vergangenen 10 Jahre eine Outperformance liquider und illiquider Hedgefondsindizes erzielen - bei vergleichbarer Volatilität und niedrigeren Drawdowns.
 

Quelle: Dynamic Beta
 

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