LBBW analysiert Rohstoffperformance 2015 und 2016
Im Jahr 2015 verzeichneten die internationalen Rohstoffmärkte eine Fortsetzung des Abwärtstrends, der schon seit fünf Jahren anhält, zeigt das Commodity Yearbook 2016 der LBBW. Von Anfang 2011 bis Ende 2015 hat sich der Bloomberg Commodity Indexstand in etwa halbiert. 2015 haben sämtliche Teilsegmente des Rohstoffsektors verloren, besonders hoch waren die Verluste allerdings im Energiesektor. Gleichzeitig stieg die Volatilität gängiger Rohstoffindizes an. Angesichts der niedrigsten Rohstoffpreise seit 17 Jahren stellt sich allerdings die Frage, ob dieses Niveau nicht eine Übertreibung darstellt, geben die Autoren zu bedenken. Denn die Weltkonjunktur entwickelt sich relativ robust: 2016 und 2017 mit einem durchschnittlichen Wachstum von rund 3 % gerechnet. Seitens der Rohstoffanbieter wurde angesichts der Preisrückgänge vielfach die Produktion gekürzt, was sich bereits jetzt in gesunkenen Lagerbeständen zeigt und künftig Angebotsdefizite nach sich ziehen kann. Risiken sind dagegen ein Ausstieg Großbritanniens aus der Europäischen Union, eine US-Präsidentschaft Donald Trumps sowie Konjunkturprobleme in China. 
Quelle: LBBW
Die Baisse der Rohstoffmärkte hat zu einem Rückgang bei den angebotenen Rohstofffonds geführt. Dies betrifft in besonderem Maße Produkte, die sich in Randsegmenten des Rohstoffsektors positioniert hatten. Neben der Anzahl der Produkte verringerte sich auch das verwaltete Volumen, was sowohl in Preisrückgängen der enthaltenen Assets als in Kapitalabzügen durch die Investoren begründet liegt.
Absolut Research analysiert institutionelle Publikumsfonds mit Fokus auf Rohstoffe jeden Monat in der Publikation Absolut|ranking in den Kategorien Commodities und Listed Commodities. Insgesamt umfassen die Absolut|rankings mehr als 11.000 institutionelle Publikumsfonds und ETFs, aufgeteilt in 25 Asset-Klassen und Marktsegmente und mehr als 100 Universen.