25.03.2013 | Studie

Langsame Erholung am US-Immobilienmarkt

Das Urban Land Institute und PricewaterhouseCoopers haben Ende letzten Jahres einen umfangreichen Bericht zum amerikanischen Immobilienmarkt veröffentlicht. Demnach wird sich die langsame Erholung aller Marktsegmente in diesem Jahr fortsetzen. Insbesondere im Housing-Sektor scheint der Tiefpunkt erreicht zu sein. Im aktuellen Niedrigzinsumfeld betonen die Autoren, dass auch das aktuelle Preisniveau bereits attraktiv für einen Einstieg sein kann. Im Core-Bereich bleiben die Preise allerdings nach wie vor hoch.


Quelle: ULI, PwC

Die besten risikoadjustierten Renditen sehen die Autoren daher in Exposures über Mezzanine Debt oder Vorzugsaktien. Kapitalstarke REITs, Pensionsfonds und ausländische Investoren suchen zunehmend sichere Anlagen in nordamerikanischen Immobilien und beeinflussen das Preisniveau nachhaltig.
Wohnimmobilien bleiben der Umfrage zufolge das beliebteste Segment, wobei  die meisten Befragten für das aktuelle Jahr Industrie- und Hotelimmobilien am optimistischsten bewerten. Büroimmobilien außerhalb der Innenstädte und in Vororten stehen bei den Umfrageteilnehmern an letzter Stelle.


Quelle: ULI, PwC

Auch in Zukunft befinden sich die Top-Regionen an den Küsten Amerikas: San Francisco, New York und Boston. Allerdings warnt der Report hier vor der Gefahr von Preisblasen. Aufholen konnten zahlreiche Metropolregionen, die traditionell eher in der zweiten Reihe stehen. Ratings in den texanischen Städten Austin und Houston, dem kalifornischen San Jose oder Raleigh/Durham in North Carolina beispielsweise zeigen sich stark verbessert. Abgeschlagenes Schlusslicht in den drei Bereichen Investition, Entwicklung und Neubau bleibt Detroit.

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