Langfristigkeit zählt bei EMEA-Investments
Institutionelle Investoren in der Region EMEA konzentrieren sich verstärkt auf ihre langfristigen Ziele, zeigt eine Studie der Economist Intelligence Unit. Gerade bei Versicherungen und Pensionseinrichtungen wird diese Abkehr vom kurzfristigen Denken von der Notwendigkeit gestützt, ihre langfristigen Verbindlichkeiten gegenzufinanzieren. Als größte Schwierigkeit bei einem längeren Investment-Horizont nennen 42% der Befragten die Marktvolatilität. Weitere Aspekte sind Reputationsrisiken, die makroökonomische Entwicklung und regulatorische Änderungen. Letzteres wird aber auch als Chance wahrgenommen, welche neue Anlageopportunitäten schaffen kann, gleichzeitig aber mit Kosten verbunden ist. Wesentliche Risiken, die die Erreichung der Investorenziele gefährden, sind politische Unsicherheit und Risiken der Finanzstabilität. Dies betrifft unter anderem die Unsicherheit bezüglich des Brexit sowie Bankenstabilität. Befragt wurden 200 institutionelle Investoren aus der Region EMEA. 
Quelle: EIU
Angesichts des Niedrigzinsumfeldes planen 79 % der Investoren, ihre Asset Allocation anzupassen. Die meisten setzen dabei verstärkt auf den Fixed-Income-Bereich, gefolgt von Aktien und Rohstoffen. Ein weiteres Ziel ist für 62 % der Anleger die Ausweitung der ESG-Investments. Als Instrument des Risikomanagements wollen zudem 45 % der Befragten ihre Exposures zu alternativen Asset-Klassen wie Private Equity oder Private Debt ausbauen. Andere Instrumente des Risikomanagements sind Risk Budgeting, Diversifikation innerhalb traditioneller Asset-Klassen und Währungsabsicherungen. Generell geht der Trend hin zu einem aktiveren Portfoliomanagement.
Quelle: EIU
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