Langfristige Asset Allocation und kurzfristige Steuerung von institutionellen Multi-Asset-Portfolios
US-Universitätsstiftungen wie die von Yale und Harvard gelten als die "besten" institutionellen Investoren der Welt. Aufgrund starker Verluste im zweiten Halbjahr 2008 sehen sich die Manager stärkerer Kritik ausgesetzt. Teilweise wird ihre Asset-Klassen-Diversifikation sogar grundsätzlich infrage gestellt.1 Während die Erfolge taktischer Asset Allocation ohne ein kurzfristig orientiertes Risikomanagement in Krisenzeiten fragwürdig sind, haben sich einige Risiko-Overlay-Konzepte in der Krise bewährt. Diese wurden bisher fast nur für traditionelle Asset-Klassen verwendet. In ihrem Beitrag wollen die Autoren Dr. Dirk Söhnholz und Dr. Sascha Rieken, Feri Institutional Advisors zeigen, ob Risiko-Overlays auch für nicht traditionelle und wenig liquide Asset-Klassen möglich sind und ob eine strategische Asset-Klassen-Diversifikation weiterhin positiv zu beurteilen ist.
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