12.06.2018 | Studie

Kostendruck bei Private-Equity-Häusern

Private-Equity-Häuser sehen sich einerseits mit einer verstärkten Due Diligence von Investoren und andererseits mit einer Intensivierung des Wettbewerbs konfrontiert, wie eine Studie von EY unter 110 PE-CFOs zeigt. Wie die gesamte Asset-Management-Branche verzeichnen PE-Häuser einen steigenden Druck von Investoren zu niedrigen Fees, wie 73 % der Befragten angeben. Nur 31 % mussten demnach jedoch sinkende Margen hinnehmen. So geben 19 % an mit strategischen Kostensenkungen reagiert zu haben. Ebenfalls besitzt Asset-Wachstum unverändert die höchste Priorität. Trotz Rekordwerten im Fundraising 2017 geben 55 % an auch in diesem Jahr neue Vehikel auflegen zu wollen.


Quelle: EY

Ebenfalls überdenken einige Häuser ihre operationellen Abläufe, um mit Hilfe neuer Technologien effizienter zu werden. Im Fokus stehen dabei die Bereich Portfolioanalyse, Accounting und Treasury. Dies betrifft insbesondere größere Häuser mit einem Vermögen von über 2,5 Mrd. Kleinere Firmen betrachten eher Outsourcing als Alternative.


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