Konjunkturausblick eröffnet Chancen bei Rohstoff-Investments
In den vergangenen drei Jahren verzeichnete das Anlagesegment Rohstoffe basierend auf dem DJ UBS Commodity Index durchgängig Wertverluste, zeigt eine Untersuchung der LBBW. 2013 lag dies vor allem an der schwachen Entwicklung der Edelmetalle, aber auch der Agrarrohstoffe und Industriemetalle, während die Energierohstoffe zulegen konnten. Unter dem Strich bedeutete dies ein Minus von rund 10 % im letzten Jahr. Positiv anzumerken ist allerdings, dass einerseits die Rollverluste deutlich abgenommen haben und mit -0,9 % auf dem niedrigsten Stand seit über zehn Jahren liegen. Auch die Volatilität der Preisentwicklung hat stetig nachgelassen.
Quelle: LBBW
Für das laufende Jahr rechnen die Analysten mit einer Erholung des makroökonomischen Umfeldes in den Industrieländern und den entsprechenden Auswirkungen auf die Rohstoffpreise bedingt durch abnehmenden fiskalpolitischen Druck, weiterhin expansive Geldpolitik und reduzierte politische Unsicherheit in den USA. Auf dem Markt für Energierohstoffe dominieren geopolitische Risiken. Im Bereich der Edelmetalle, allen voran Gold, ist die Nachfrage eher schwach. Hier ist erst bei einer erneuten Verschärfung der Euro-Krise oder einer wirtschaftlichen Eintrübung mit einer Änderung zu rechnen. Industriemetalle dürften 2014 eine leicht positive Performance aufweisen, wenn auch mit starken Unterschieden über die einzelnen Metalle hinweg.
Quelle: LBBW
Die Anzahl der den Investoren zur Verfügung stehenden Fonds im Rohstoffsegment ist in den vergangenen Jahren stark gewachsen, was Aktienfonds im Rohstoffsegment und reine Rohstofffonds einschließt, die direkt an der Wertentwicklung der Rohstoffe partizipieren. Zusätzlich zu den breit investierenden Produkten steigt auch die Anzahl hochspezialisierter Produkte.
Absolut Research analysiert die besten Asset Manager für Rohstoffinvestments jeden Monat in der Publikation Absolut|ranking in den Kategorien Commodity und Listed Commodity. Insgesamt umfassen die Absolut|rankings mehr als 10.000 institutionelle Publikumsfonds, aufgeteilt in 22 Sub-Kategorien mit 80 Asset-Klassen.